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Sicherlich haben Sie es aus der Presse bereits entnommen: Mit Wirkung zum 1. April sollen die Tarife für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen drastisch gekürzt werden. Betroffen sind hierbei zunächst alle Dachanlagen, die nach dem 31. März in Betrieb gehen.
Das Tauziehen um den Solarstandort Deutschland geht also in die entscheidende Runde. Denn die vom Bundesumweltministerium unter Herrn Röttgen angekündigte Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom aus Photovoltaikanlagen stellt einen massiven Eingriff in die Entwicklung des Solarstandortes Deutschland dar und ist ein Schock für die mittelstandsgeprägte Solarbranche.
Die zusätzliche Absenkung von 15 % entzieht der hiesigen Solarbranche jeglichen Handlungsspielraum und wird die solare Revolution erheblich zurückwerfen. Mit den Absenkungen Anfang des Jahres muss die Branche mit 24-26% weniger Vergütung kalkulieren. Dies wird für die Mehrheit der Unternehmen nicht aufzufangen sein.
Die Neufassung des EEG soll in wenigen Tagen beschlossen werden. Dies kann nur noch mit massivem Protest der Bevölkerung und der betroffenen Unternehmen abgewendet werden.
Wir sind vom großen Potential der Solarenergie überzeugt und setzen uns seit 10 Jahren für die Stärkung des Solarstandortes Deutschland ein. Helfen Sie mit, die Bedingungen für die Energiewende zu verbessern und den guten politischen Kurs der vergangenen Jahre nicht zu verlassen.
Darüber hinaus stehen wir für eine dezentrale Energieversorgung in Bürgerhand. Die drastische Absenkung der Einspeisevergütung spielt den großen Energieversorgern und den Befürwortern der atomaren- und fossilen Energieversorgung in die Hände.
Unterstützen Sie uns beim Protest und richten Sie sich in Form eines Protestbriefs an die politischen Entscheidungsträger aus Ihrem dirketen Umfeld.
Hier finden Sie die Kontaktdaten der Bundestagsabgeordneten der CSU und FDP aus dem Wahlreis München sowie eine Liste mit Argumenten.
Bitte ergreifen Sie die Initiative, damit die Sonnenenergie in Deutschland eine Zukunft hat.
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