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Übersicht Erfolgreicher Vertriebsstart für Solarimpuls-Anleihe
21. Dezember 2017

Mehr Windenergie in Hessen

Optimiertes Parklayout für Windpark Wetzlar-Blasbach steht: Das erste gemeinsame Windkraftanlagen-Projekt von Koehler Renewable Energy GmbH und Green City Energy AG nimmt Gestalt an. Für den geplanten Windpark Wetzlar-Blasbach reichten die Unternehmen am 20. Dezember 2017 den überarbeiteten Antrag für das immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren im Regierungspräsidium Gießen ein. Die Projektierer haben sich entschieden, einen neuen Anlagentyp des Herstellers Vestas, der leistungsstärker als der bisher geplante Anlagentyp ist, zu verwenden und das Parklayout auf zwei Windkraftanlagen auszulegen. Damit passen sich die Fachleute dem regulatorischen Marktumfeld an, um die gesetzten Energieziele der hessischen Landesregierung aktiv zu unterstützen.

Ausbau der Windenergie in Hessen

Windkraft soll in Hessen verdreifacht werden

Der geplante Windpark auf der Gemarkung Blasbach befindet sich in einem bestehenden Vorranggebiet, das im Rahmen der Teilfortschreibung Windenergie des Teilregionalplans Energie Mittelhessen ausgewiesen wurde. Für das Wind-Projekt Wetzlar-Blasbach, das südlich vom Windpark Hohenahr entsteht, wurde bereits ein Antrag beim Regierungspräsidium eingereicht und in den vergangenen Monaten noch mal überarbeitet. „Um die Zielsetzung der hessischen Landesregierung, die Windkraft zu verdreifachen, zu erreichen, ist es besonders wichtig, Windkraft-Projekte entsprechend der gesetzlichen und marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu modifizieren.“, erklärt Martin Demmeler, Projektleiter der Green City Energy AG.

Konkurrenzfähige Vergütungssätze im Ausschreibungsverfahren

Die Kooperationspartner Koehler Renewable Energy GmbH und Green City Energy AG haben sich in diesem Zuge für ein geändertes Parklayout entschieden: Dieses besteht aus zwei Windkraftanlagen des Typ V150 des Herstellers Vestas mit einer Nabenhöhe von 166 Metern. Damit reagieren die Fachplaner auf die diesjährigen Änderungen im EEG-Ausschreibungsverfahren, die neben einer Zubau-Deckelung auch massiv gesunkene Vergütungssätze für Windkraft an Land zur Folge haben. „Wir haben uns deswegen für einen neuen, sehr leistungsstarken Anlagentyp entschieden, der auch bei den aktuellen Vergütungssätzen im Ausschreibungsverfahren voll konkurrenzfähig ist.“, erklärt Andrés Marx von Koehler Renewable Energy GmbH.

Windpark ist essentieller Baustein des städtischen Klimaschutzkonzeptes

„Wir freuen uns über das Voranschreiten des Windparks in Blasbach.“, sagt Norbert Kortlüke, Umweltdezernent der Stadt Wetzlar und ergänzt. „Im Rahmen unseres städtischen Klimaschutzkonzeptes ist dieser ein essentieller Baustein, um das in der Stadtverordnetenversammlung vom 28. Mai 2013 beschlossene Optimalszenario zu erreichen. Nach diesem Szenario wollen wir die CO₂-Emissionen in Wetzlar bis zum Jahre 2022 um 30 Prozent senken und gleichzeitig den Anteil der Stromerzeugung aus örtlich erzeugten erneuerbaren Energien in Wetzlar auf 20 Prozent steigern.“

In den nächsten Schritten wird das Regierungspräsidium Gießen den komplettierten Genehmigungsantrag in einem förmlichen Verfahren und unter Beteiligung der Öffentlichkeit prüfen. Nach dem Genehmigungsverfahren können die Kooperationspartner beim Ausschreibungsverfahren ein Gebot für den geplanten Windpark einreichen.

Wind in Hessen: Zusammenarbeit für die dezentrale Energiewende

Die Koehler Renewable Energy GmbH wurde 2012 gegründet und ist Teil der Koehler Gruppe. Die Gruppe blickt auf über 200 Jahre Erfahrung in der Papierherstellung zurück und ist Weltmarktführer in der Herstellung von verschiedenen Spezialpapieren. Mittlerweile betreibt Koehler in Deutschland sechs Biomassekraftwerke, einen Windpark in Schottland und mehrere Wasserkraftanlagen. Durch die Kooperation mit der Green City Energy AG werden die Kompetenzen und das Knowhow beider Unternehmen nun gebündelt, um die Windenergieprojekte in Hessen erfolgreich zu realisieren.  Als Tochter einer gemeinnützigen Umweltorganisation ist die gemeinschaftliche Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern, Stadtwerken, Städten, Kommunen, und Genossenschaften ein zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Green City Energy AG.

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