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Nachhaltigkeit bei Green City Energy

Unser Ziel ist die Energiewende: eine Energieversorgung aus 100 % regenerativen Quellen, ohne Kohle- und Atomstrom. Unsere Gründung aus der Umweltschutzorganisation Green City e.V. heraus verfolgt das Ziel, Ökologie und Ökonomie zu verbinden. Wir kämpfen für die Umwelt und begeistern  möglichst viele Menschen, mit uns eine klimafreundliche, demokratische Energiezukunft zu gestalten. Somit sind unser Geschäftszweck, unser Handlungsauftrag, unsere Geschäftsfelder und unsere Produkte von Grund auf nachhaltig.

Darüber hinaus haben wir den Anspruch, in den vielfältigen Aspekten der Unternehmensführung ebenfalls nachhaltig zu handeln:

 

 

Unten stehend die weiterführende Darstellung wie nachhaltig Green City Energy handelt. Darüber hinaus erstellen wir aktuell einen Nachhaltigkeitsbericht nach GRI Richtlinien (Global Reporting Initiative, G4), um uns nach internationalem Standard zu messen und uns gezielt weiter zu entwickeln.

Verantwortungsbewusstes Personalmanagement

Wir respektieren die persönlichen Ressourcen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aus diesem Grund ermöglichen wir Teilzeit-Modelle und die Arbeit von zu Hause aus. So versuchen wir, Arbeit und Familie vereinbar zu machen. Das Vertrauensarbeitszeitmodell und die Möglichkeit, Ausgleichszeiten zu beanspruchen, gleichen Überbelastungen aus. Unser fortlaufendes Fortbildungsprogramm ermöglicht unserem Team, sich weiterzuentwickeln um Fähigkeiten und Talente auszuschöpfen. Eltern erhalten einen gestaffelten Kinderbonus je Kind. Viele unserer Teammitglieder haben Nachwuchs und/oder nutzen unsere Teilzeitmodelle.

Fair gehandelte bzw. regionale Lebensmittel in Bio-Qualität

Egal ob Obst, Kaffee, Tee, Säfte, Milch oder Energieriegel – alle Nahrungsmittel bei Green City Energy kommen grundsätzlich aus biologischem Anbau und bevorzugt von regionalen Produzenten. In unserer zweiwöchentlichen Mittagskantine legen wir zusätzlich besonderen Wert auf vegetarische Optionen. Wenn möglich, achten wir außerdem darauf, im Büroalltag fair gehandelte Produkte zu verbrauchen.

Ressourcenschonender Bürobedarf

Seit Unternehmensgründung bestellen wir unseren Bürobedarf aus Überzeugung beim grünen Versandhaus Memo AG. Dessen Gründer und Vorstandssprecher Jürgen Schmidt wurde stellvertretend für sein Unternehmen mit dem Deutschen Umweltpreis 2011 ausgezeichnet. Unsere Büromöbel werden aus umweltfreundlichen Materialien, wie z.B. Naturkautschuk, von einer regionalen Schreinerei angefertigt.

Nachhaltige Mobilität

Nachhaltige Mobilität ist nicht nur in den Grundsätzen von Green City e.V. fest verankert, auch wir setzen auf Rad und Bahn. Durch die zentrale Lage in Hauptbahnhofnähe kommen nahezu alle unserer Mitarbeiter mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln an ihren Arbeitsplatz. Parkplätze stellen wir aus Prinzip nicht zur Verfügung. Bevorzugt nutzen wir Carsharing Angebote wie StattAuto. Wenn es wirtschaftlich sinnvoll ist, erhalten Mitarbeiter eine Bahncard. Unsere Geschäftsreisen werden in erster Linie mit der Bahn abgewickelt. So sind wir nach den Umweltkennzahlen von der Deutschen Bahn beispielsweise in vier Quartalen 72.351 km mit der Bahn gefahren und haben dabei über 11 Tonnen CO2 eingespart. Flugreisen werden weitestgehend vermieden und nur mit Genehmigung durch den Vorstand gebilligt.

Aus Prinzip Ökostrom

Keine Frage, als alternativer Energiedienstleister ist der Bezug von Ökostrom Ehrensache. Als Kunde bei den Stromrebellen von buzzn wird unser Energieverbrauch zu 100 % aus regenerativen Energien gedeckt. buzzn ist das weltweit erste Stromnetzwerk, das Menschen miteinander verbindet: ökologisch, ökonomisch und sozial.

Green IT

Unsere Systemkomponenten kommen großteils vom mittelständischen, ISO 9001 zertifizierten IT-Unternehmen Wortmann AG. Das Unternehmen produziert in Deutschland und beschäftigt rund 350 Mitarbeiter, die Ausbildungsquote beträgt 20 %. Innerhalb des Herstellungsprozesses, sowie bei den verbauten Komponenten der IT-Produkte wird auf schadstoffarme Produktionsverfahren geachtet, wie zum Beispiel durch besonders stromsparende Netzteile. Alle Geräte sind recyclingfähig und erfüllen die EU ENERGY STAR® Norm.

Fahrradkuriere & Transportdienste

Grundsätzlich versuchen wir, innerstädtische Transporte mit eigenen Lastfahrrädern bzw. durch Fahrradkuriere abzudecken. Dazu nutzen wir die Dienste des von Günter Hofner 1988 in München gegründeten Fahrradkurier-Unternehmens TransPedal.

Verantwortungsvolle Banken

Als Anbieter ökologischer Geldanlagen wollen wir wissen, wo unser Geld arbeitet. Aus diesem Grund arbeiten wir mit nachhaltig agierenden Banken wie der GLS Bank, Umweltbank und der Triodos Bank und mit regionalen Raiffeisen- und Volksbanken sowie Sparkassen zusammen.

Umweltfreundliche Druckerzeugnisse

Alle Druck- und Medienerzeugnisse von Green City Energy werden auf Recycling-Papier mit Pflanzenölfarben ohne chemische Zusätze gedruckt. Ferner gleichen wir grundsätzlich die bei dem Herstellungsprozess entstehenden Kohlendioxid-Emissionen aus, all unsere Druckerzeugnisse sind zertifiziert klimaneutral.

Finanzielle Unterstützung von Green City e.V.

Unser Ursprung ist unsere Überzeugung, Menschen für einen nachhaltigen Lebensstil zu begeistern. Als Tochter der Münchner Umweltschutzmacher von Green City e.V. unterstützen wir die gemeinnützige Organisation finanziell mit einem fünfstelligen Betrag jährlich. Damit ermöglichen wir Projekte in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Stadtgestaltung und Klimaschutz.

Nachhaltigkeit bei Geldanlagen & Energieprojekten

Definition: Nachhaltige Geldanlagen

Unsere angebotenen Beteiligungsmöglichkeiten zählen zu der Kategorie der nachhaltigen, grünen Geldanlagen. Das Forum nachhaltige Geldanlagen (FNG) definiert diese wie folgt: „Nachhaltige Geldanlagen ergänzen die klassischen Kriterien der Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und ethische Bewertungspunkte.“

Anwendung von Ausschlusskriterien

Qua Definition und Selbstverständnis bietet Green City Energy ausschließlich Investitionsmöglichkeiten in ökologische Projekte an. Wir verfolgen mit unseren Angeboten das Ziel, die Energiewende zu finanzieren und dadurch erst möglich zu machen. Investments, die bestimmte soziale, ökologische und Governance-Kriterien nicht erfüllen, den ethischen Ansprüchen der Geschäftspolitik nicht entsprechen oder gegen internationale Normen und Standards verstoßen, wie sie von OECD, ILO, UN und anderen definiert werden, sind in der geltenden Satzung des Mehrheitsaktionärs Green City e.V. sowie in den Statuten von GCE ausgeschlossen.

Positive Umweltbilanz

Unsere Geldanlagen weisen grundsätzlich eine positive Umweltbilanz auf. Am Beispiel der Photovoltaik, die von vielen am kritischsten betrachtet wird, wird dies besonders deutlich. Die energetische Rücklaufzeit von Solarstromanlagen liegt in Deutschland bei maximal 3,5 Jahren, jedes installierte Kilowatt Peak Leistung spart bezogen auf eine Lebensdauer von 30 Jahren 10 – 15 Tonnen Treibhausgase ein. Die folgenden Zahlen zeigen die vermiedenen Treibhausgasemissionen durch unsere Energieanlagen (Basis: CO2-Vermeidungsfaktoren gem. BMU): PV: 590 kg CO2/ MWh; Biomasse: 688 kg CO2/ MWh; Wind: 753 kg CO2/ MWh. Hinzu kommen zahlreiche weitere Aspekte, nicht zuletzt die Vermeidung radioaktiver Abfälle – diese betragen in Deutschland 35–70 cm3 pro installierten kWp. Im Bereich der Windenergie beträgt die energetische Amortisationszeit rund 7 Monate, d.h. bereits nach gut einem halben Jahr haben die Windkraftanlagen den zur Herstellung und Errichtung benötigten Energiebedarf wieder eingespielt.

Regionale Wertschöpfungseffekte

Durch den Bau und den Betrieb von Solaranlagen oder Windparks erhalten Handwerksbetriebe vor Ort mehr Aufträge, wodurch Umsatz und Gewinn steigen. Die Folge sind höhere Steuereinnahmen für die Kommunen und neu geschaffene, qualifizierte Arbeitsplätze in einer Wachstumsbranche. Zudem drosselt die verstärkte Nutzung heimischer Energiequellen den teuren Import von fossilen Rohstoffen. So profitieren Gemeinden, Bürger und die Umwelt gleichermaßen von einer zukunftsfähigen Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien.

Sinnvolle Flächennutzung durch Revitalisierung

Green City Energy realisiert Photovoltaik-Projekte auf Dach- und Freiflächen. Bodenanlagen werden nur errichtet, falls eine nachweisliche Aufwertung der Flächen erfolgt, d.h. Flächen, die zum Zweck der baulichen Wiedernutzung eine Umwandlung erfahren. Die Solarparks werden also nicht auf ausgewiesenen landwirtschaftlichen Flächen, sondern auf Industriebrachen, ehemaligen Militärarealen bzw. Konversionsflächen errichtet. Eine Konkurrenz zwischen Energie- und Landwirtschaft besteht bei Bodenanlagen von Green City Energy demnach nicht. Im Rahmen der naturschutzfachlichen Bewertung werden negative Auswirkungen der PV-Anlage auf Mensch und Umwelt minimiert.

Recycling der Solarmodule

Grundsätzlich verbauen wir Systemkomponenten mit möglichst geringem Schadstoffgehalt, die verwendeten Solarmodule können nahezu vollständig recycelt werden. Dabei werden die recyclingfähigen Stoffe wie Glas, Metalle oder das Silizium selbst wiederverwertet. Aus dem Silizium der Solarzelle können wieder neue Solarzellen hergestellt werden. Bemerkenswert ist, dass beim Recycling des Siliziums aus den alten Solarmodulen wesentlich weniger Energie aufgewendet werden muss als bei der Neuherstellung. Aufwendiger ist das Recycling, wenn in den Solarmodulen Stoffe wie z. B. Cadmium-Tellurid verwendet wurden. Nach Möglichkeit verwendet Green City Energy Module, die ohne diese Stoffe auskommen.
Viele unserer Hersteller sind außerdem der gemeinnützigen Organisation PV CYCLE beigetreten. Deren Mitglieder aus der PV-Industrie verpflichten sich zur freiwilligen Rücknahme von Modulen, deren Lebenszeit abgelaufen ist. Die Organisation ist in allen EU-27 und EFTa-Staaten aktiv und wird von der Industrie selbst finanziert.

Umfangreiche Schutzmaßnahmen für Natur und Mensch

Auch die Errichtung von Erneuerbaren Energieanlagen stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft dar. Als Verursacher eines Eingriffs fühlen wir uns und sind als Bauherr verpflichtet, vermeidbare Beein-trächtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen. Dem tragen wir durch umfangreiche Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen Rechnung. So werden z.B. die Photovoltaikanlagen auf Freiflächen mit Strauch-Hecken eingegrünt, durch die Verwendung von Erdankern wird kein Boden versiegelt und die Bauzeit wird nach Möglichkeit außerhalb der Brut- und Setzzeiten von Tieren terminiert. Durch die Schaffung von abwechslungsreichen Strukturen (Gehölzpflanzungen, Grünland, etc.) werden wertvolle Rückzugsräume für bedrohte Tierarten, wie z.B. Rebhuhn, Feldhase und Zauneidechse geschaffen. Ferner verzichten wir auf chemische Reinigungsmittel bei der Säuberung der Photovoltaikanlagen.
Im Bereich Windenergie achten wir im Rahmen des Genehmigungsverfahrens auf größtmögliche Abstandsflächen zu Siedlungs- und Naturschutzgebieten sowie auf bestmöglichen Schallschutz und die Vermeidung von Eiswurf durch beheizte Rotorblätter. Die Zufahrtswege zu unseren Windenergieanlagen werden geschottert und nicht asphaltiert; so wird eine Flächenversiegelung weitestgehend vermieden.

Unsere Wasserkraftwerke errichten wir ausschließlich an Flussabschnitten mit bereits bestehender Querverbauung (z.B. Praterkraftwerk) um einen weiteren massiven Eingriff in die Gewässerökologie zu vermeiden. Des Weiteren konzentrieren wir uns bei zukünftigen Wasserkraftprojekten auf die Instandsetzung und Modernisierung von Bestandsanlagen; dies stellt keine zusätzliche Belastung für die Flusssysteme dar.
Green City Energy hat bis dato fünf Biogasanlagen errichtet. Dabei wurde auf einen ausgewogenen Substratmix mit möglichst hohen Anteilen an Ganzpflanzen- und Grassilage sowie Gülle und Mist geachtet. Die Landwirte wurden dabei an den Biogasanlagen beteiligt und konnten dadurch ein zweites Standbein als Energiewirte aufbauen. Bei der Projektierung wurde auf einen bestmöglichen Wärmenut-zungsgrad z.B. mit angeschlossenen Nahwärmenetzen geachtet. Durch die hohen Hürden im novellier-ten EEG sowie eine veränderte Unternehmensstrategie erfolgt eine Konzentration auf kommunale Abfallanlagen und die Eingrenzung der Aktivitäten im Bereich Bioenergie.

Verwendung von Pflanzenölen als Kraftstoff

Die ursprünglichen Pläne für den Aufbau regionaler Pflanzenölmühlen zur Herstellung von Kraftstoffen für Blockheizkraftwerke wurden im Zuge der Beimischungspflicht und der Zertifizierung von Biokraft-stoffen und Pflanzenölen ad acta gelegt. Aufgrund der extremen Preissteigerungen zertifizierter Pflan-zenöle wurden die von Green City Energy betriebenen Blockheizkraftwerke sukzessive außer Betrieb gesetzt. Green City Energy ist im Geschäftsfeld Pflanzenöle nicht weiter aktiv.

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